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St. Andreas in Untersaal
Bereits 1482 wird in Untersaal eine St. Andreas Kirche erwähnt, die direkt am Donauufer stand bei Anlegestelle der Fähre. Das baufällige und ruinöse Gotteshaus wurde abgerissen. 1726 wurde mit dem Rohbau einer neuen Kirche begonnen nach den Plänen von Michael Wolf aus Regensburg – Stadtamhof, 1727 wurde die Kirche fertiggestellt. Wolf war Polier beim Bau der Klosterkirche in Weltenburg. St. Andreas wurde ein Spiegelbild der Klosterkirche. Im Unterschied zu der prunkvoll dekorierten Abteikirche mit dem szenisch Dunkel-Hell-Kontrast zeigt sich die Andreas-Kirche durchweg hell und weiß. Der einfache Stuck unterstreicht den zentralen Raum. Die Altäre, in solider Schreinerarbeit ausgeführt, sind auf den Raum abgestimmt. Seit der Renovierung von 1996/97 und der Neugestaltung des Kirchplatzes durch die Gemeinde Saal ist St. Andreas wieder ein Schmuckstück im Ortsteil Untersaal.
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